Park(t)räume erfüllen


Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) und Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH (VGN)

Im Pilotprojekt P+R 4.0 erhalten Autofahrer:innen in München und Nürnberg erstmals Echtzeitinformati-onen und Prognosen zur Belegung von Park-&-Ride-Anlagen – um Parksuchverkehr zu reduzieren und den Umstieg auf den ÖPNV attraktiver zu machen. Okari begleitet Förderantrag, Abstimmungen und Planung und unterstützt die Umsetzung moderner Parkleitsysteme.

ProjektPilotprojekt P+R 4.0
AuftraggeberMünchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) und Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH (VGN)

Herausforderung

An vielen Bahnhöfen im Münchner und Nürnberger Verkehrsverbund sind die Park & Ride-Anlagen regelmäßig überfüllt, während andere Plätze ungenutzt bleiben.
Ein Ausbau ist häufig nicht möglich, weil die Flächen begrenzt sind. Die Folge: zusätzlicher Parksuchverkehr, höhere Emissionen und vermeidbare Belastungen für Mensch und Umwelt.

Lösung

Okari begleitet das Pilotprojekt P+R 4.0 im Auftrag von MVV und VGN von der Idee bis zur Umsetzung.

Im Mittelpunkt stehen Konzeption, Planung und Steuerung aller Projektphasen – von der technischen Architektur bis zur Integration in bestehende Mobilitätssysteme.

Unsere Schwerpunkte:
  • Planung und Konzeption moderner Parkleitsysteme an ausgewählten P+R-Anlagen
  • Integration der Echtzeitdaten in die Fahrplanauskunft, um den Umstieg auf den ÖPNV zu erleichtern
  • Konzeption eines Parkdatenmanagementsystems zur Bündelung und Verteilung von P+R-Informationen
  • Entwicklung eines Sensor- und Erfassungskonzepts für die automatisierte Belegungsdetektion
  • Fördermittelmanagement und vollständige Umsetzungsbegleitung inklusive Abstimmung mit Fördergebern und Projektpartner:innen

An sieben Anlagen im Raum München und Nürnberg entsteht so eine durchgängige Informationskette – von der Datenerfassung bis zur Anzeige in Echtzeit.

Mehrwert

Im Projekt P+R 4.0 konnten wertvolle Erkenntnisse über Technik, Organisation und Nutzerverhalten gewonnen werden. Die Integration der Parkinformationen in die Fahrplanauskunft war ein wichtiger Schritt, um ÖPNV-affine Nutzer:innen gezielt anzusprechen und den Umstieg auf Bus und Bahn zu erleichtern.
Eine spürbare Wirkung kann jedoch erst erzielt werden, wenn mehr Anlagen mit Echtzeit-Erfassung ausgestattet und die Informationen flächendeckend und offen zugänglich bereitgestellt werden – auch für Zielgruppen, die bislang weniger ÖPNV-orientiert sind.
Das Projekt liefert damit eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung digitaler Parkinformationssysteme und für eine breitere, integrierte Mobilitätskommunikation in Bayern.